|
0066 Infineon Konzernzentrale
Bürolandschaft Ort Neubiberg Planung / Realisierung 2001 Leistungsphasen 1-4 Bauherr Moto GmbH Größe ca. 200.000 qm BGF Bausumme -- Architekt msp Meier-Scupin & Petzet, Mayr, Hehenberger Projektteam Muck Petzet, J.P.Meier-Scupin, Christoph Mayr, Jan Hehenberger, Peter Moos, Günter Gerling, Jan Bohnert, Paul Dudzinski, Thomas Kauer, Christian Übele, Johannes Geiling
Der 64 ha große Campus fließt nahtlos in die bestehende Topografie ein. Die niedrig gehaltenen, dachbegrünten Gebäudeteile erstrecken sich organisch von einem Schutzwall der Autobahn A8, als fingerartige Ausläufer in die Parklandschaft, die durch eine S-Bahnlinie begrenzt wird. Das architektonische Projekt tendiert dazu, unsichtbar zu werden und scheint sich in der Landschaft aufzulösen. In diesem Sinne verhält es sich analog zur Technik die selbst stets subtiler und unsichtbarer wird. Im Gegensatz zu früher stehen Natur und Technik nicht als Gegensatz zueinander sondern ergänzen sich gegenseitig. Das architektonische Projekt unterstreicht somit das Integrative (das Soziale) und das Fließende (das Technische) des Unternehmens. Die Architektur stellt keine rhetorische Repräsentation der Macht (des Unternehmens) dar, sondern eine subtile Intelligenz der Integration und Flexibilität. Fusion und Hybridisierung der Technologie findet eine bildhafte Umsetzung in der Hybridisierung der Architektur. Es ist dies eine Neue Art von Architektur, die das Ergonomische, das Organische und das Rationelle ineinander fließen lässt.
(Moritz Küng, De Singel / Antwerpen) |
Die Dächer der Bürofinger sind begehbar, die Nutzungsebenen verflechten sich untereinander und mit der Landschaft
|
Zwischen der S-Bahnlinie und den Bürozeilen bildet sich ein offener Campus mit öffentlich zugänglichen Nutzungen
|
Die Verkehrsanbindung erfolgt über eine eigene Autobahnauffahrt sowie den S-Bahnhof
|
Die Dächer wurden als vor Ort gefertigte Schalen konzipiert. Durch die Wellenform entstehen im inneren spannende, teilweise mehrgeschossige Räume.
|
Haupteingang unterhalb des großen Hörsaals
|
Die Gebäudetechnik wurde in das Gebäude direkt integriert. Das Binnen-Klima profitiert von der landschaftlichen Einbindung: Natürliche Verschattung, Hohe Speichermassen, Verbesserung des Mikroklimas. Durch Betonkernaktivierung, natürliche Be- und Entlüftung und Nachtauskühlung werden diese Gegebenheiten mit Low-Tech Mitteln optimal genutzt.
|
Das hochtechnisierte Gebäude nutzt regenerative Umgebungsenergien und Energiekreisläufe
|
< zurück |
|
|
|